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	<title>Der Blogger</title>
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		<title>XL-Blogs: Massig(e) Mode, dickes Geschäft</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie treffen den Zeitgeist und sprechen eine bisher vernachlässigte Zielgruppe an: Blogs über Mode in Übergrößen erfreuen sich einer immer größer werdenden Leserschaft. Ihre Message: Stoppt den Magerwahn – denn Stil ist keine Frage des Gewichts. Damit lässt sich nebenbei auch Geld verdienen.
Big is back! Ikonen wie Beth Ditto, Crystal Renn und Tara Lynn haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie treffen den Zeitgeist und sprechen eine bisher vernachlässigte Zielgruppe an: Blogs über Mode in Übergrößen erfreuen sich einer immer größer werdenden Leserschaft. Ihre Message: Stoppt den Magerwahn – denn Stil ist keine Frage des Gewichts. Damit lässt sich nebenbei auch Geld verdienen.</strong></p>
<p>Big is back! Ikonen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beth_Ditto" target="_blank">Beth Ditto</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crystal_Renn" target="_blank">Crystal Renn</a> und <a href="http://www.amica.de/mode/stars_designer/tara-lynn-fuer-hundm-plus-size-kurven-im-bikini_aid_8379.html" target="_blank">Tara Lynn</a> haben Mode jenseits der 90-60-90 hoffähig gemacht. Sie lassen sich für H&amp;M-Badeanzüge ablichten (Lynn), stehen auf dem Cover der <em>Glamour</em> (Renn) und stolzieren für Jean-Paul Gautier über den Laufsteg. In den USA, dem Land mit den weltweit höchsten Fettleibigkeitsraten – laut einer aktuellen <a href="http://www.google.fr/search?q=OECD+%E2%80%9EObesity+Update+2012%E2%80%9C&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:fr:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">OECD-Studie</a> sind 34% der Frauen und 35,5% der Männer übergewichtig – rennt man mit so genannter „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Plus-size_model" target="_blank">Plus Size Fashion</a>“ offene Türen ein. Und auch in Europa wird die XL-Modepalette immer breiter (verzeiht das ungewollte Wortspiel).</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/2/24/Beth_Ditto_Love_Mag.jpg" alt="Beth Ditto" width="400" height="516" /><p class="wp-caption-text">Beth Ditto</p></div>
<p>Nur wie das eben so ist mit einem neuen Phänomen: Mediale Präsenz und gesellschaftliche Anerkennung machen nur einen Teil des Erfolgs aus. Um es wirklich massentauglich zu machen, bedarf es einer Infrastruktur. Zu diesem Zweck sind Magazine entstanden wie etwa <em><a href="http://www.bigisbeautiful.nu/index.asp" target="_blank">Big Is Beautiful</a></em> in Deutschland, den Niederlanden und Belgien oder <em><a href="http://www.plus-model-mag.com/" target="_blank">Plus</a></em> in den USA, die ihre Leserinnen mit Styling-Tipps und Lifestyle-Reportagen versorgen.</p>
<p>Doch das Gros der Plus-Size-Infos und der Plattformen des Austauschs liefern Mode-Bloggerinnen. Selbstbewusst setzen sie sich in figurbetonten Kleidern in Szene, erzählen ihre eigene Geschichte und suchen den direkten Austausch mit ihren Followern. Und da sie am Drehkreuz zwischen Mode-Labels und Konsumentinnen sind, schalten sie Anzeigen für Mode in Übergrößen, mit denen sie Geld verdienen.</p>
<p>Emanzipation gegen gesellschaftliche Konventionen – und das Ganze auch noch gegen Geld. Das Geschäftsmodell scheint bestens zu funktionieren. Welche Persönlichkeiten stehen hinter den Web-Auftritten? Wir stellen euch die bekanntesten Blogs der Szene vor.</p>
<p><a href="http://www.missbartoz.de/" target="_blank"><strong>Deutschland: Miss Bartoz</strong></a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.missbartoz.de/"><img class="aligncenter size-full wp-image-6607" title="Image 5" src="http://derblogger.arte.tv/wp-content/uploads//Image-52.png" alt="Image 5" width="602" height="76" /></a></span></strong></p>
<p>Die Geschichte der deutschen Bloggerin „Miss Bartoz“ gleicht der vieler XL-Blog-Kolleginnen: jahrelange nervenaufreibende Diäten, Jo-Jo-Effekt – bis die Einsicht reift, dass schön nicht unbedingt mit schlank gleichzusetzen ist. Also ergriff die blonde Frau nach über zehn Jahren im Online-Business die Initiative und gründete den „<a href="http://www.missbartoz.de/ueber-missbartoz/" target="_blank">ersten professionellen Plus Size Blog im deutschsprachigen Raum</a>“.</p>
<p>Ganz nach dem Motto „Kleider machen Leute“ bietet sie ihren Leserinnen, die mit Konfektionsgröße 42+ in Läden höchstens schräg angeschaut werden, eine <a href="http://www.missbartoz.de/einkaufen/" target="_blank">ausführliche Liste an XL-Online-Shops</a>. Wichtig ist ihr, das Dicksein nicht zu verherrlichen, sondern vielmehr eine positive Lebenseinstellung zu vermitteln. Das nimmt man der strahlenden Frau auf diesem in Rosatönen gehaltenen Blog gerne ab. Ihr Motto: „<a href="http://www.missbartoz.de/ueber-missbartoz/" target="_blank">Du bist nicht von der Stange</a>.“</p>
<p><strong><a href="http://www.leblogdebigbeauty.com/" target="_blank">Frankreich: Le Blog de Big Beauty</a></strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-6609" title="Image 3" src="http://derblogger.arte.tv/wp-content/uploads//Image-31.png" alt="Image 3" width="602" height="175" /></strong></p>
<p>„Stil ist keine Größe, sondern eine Geisteshaltung.“ Bämm, das sitzt. Der Satz prangt ganz oben auf der Seite des schweizerisch-französischen Models Stéphanie Zwicky, die nebenbei auch Schauspielerin und Journalistin ist. <a href="http://www.leblogdebigbeauty.com/2012/05/ptits-coeurs-de-mai/" target="_blank">Daneben</a> steht die 35-Jährige auf einer Treppe, im schwarzen Herzchenkleid und mit knallrotem Gürtel. Ihr siegessicherer Blick scheint zu sagen: Seht her, ich bin der lebende Beweis, dass auch fülligere Frauen gut aussehen können. Und damit hat sie Recht. Zum Thema passend &#8211; Mika:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Fp3nh90_CSw?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/v/Fp3nh90_CSw?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auf ihrem Blog, der im April 2012 der <a href="http://labs.ebuzzing.fr/top-blogs/mode" target="_blank">meist gelesene französische Mode-Blog</a> war, postet sie aktuelle Style-Ideen, Links ihrer liebsten Labels und verkauft eigene abgelegte Kleidungsstücke. In Frankreich ist sie eine Art XL-Mode-Botschafterin und wird in dieser Funktion <a href="http://www.youtube.com/user/leblogdebigbeauty" target="_blank">von allen großen Medien eingeladen</a>. In Deutschland hat sie es bisher in die <em><a href="http://woman.brigitte.de/big/fashion/big-streetstyle-1099884/" target="_blank">Brigitte Woman</a></em> geschafft. Mit ihrer <a href="http://www.facebook.com/leblogdebigbeauty" target="_blank">Facebook-Seite</a> spricht sie zu über 10.000 Mode-Jüngerinnen, die es ihr mit durchweg positiven Kommentaren danken.</p>
<p><strong><a href="http://www.gabifresh.com/" target="_blank">USA: Young, Fat and Fabulous</a></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6610" title="Image 4" src="http://derblogger.arte.tv/wp-content/uploads//Image-4.png" alt="Image 4" width="603" height="83" /></span></strong></p>
<p>Noch so ein Blog, der nur so vor Selbstbewusstsein strotzt. Schon allein der Titel! Gabrielle Gregg alias „Gabi Fresh“ aus Detroit, Michigan, ist eine der US-XL-Ikonen. Ihr Blog ist erstaunlich textlos, das Layout weniger erspielt als bei Stéphanie Zwicky, die sie zu ihren „Daily Reads“ zählt, dafür aber umso&#8230; fresher. In einer schier endlosen Foto-Galerie präsentiert sich die 24-Jährige mit der dunkelbraunen Mähne knallbunt im Frühlings-Outfit oder lasziv im Bikini („<a href="http://www.gabifresh.com/2012/04/i-just-got-back-from-fantastic-trip-to.html" target="_blank">Fatkini</a>“), natürlich in bester <a href="http://instagr.am/p/KTCdD0GGIy/" target="_blank">Instagram</a>-Vintage-Optik. Ihre Mode-Tipps wurden von zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften wie <em><a href="http://i426.photobucket.com/albums/pp349/gonzo19861/gabiglamour-1.jpg" target="_blank">Glamour</a></em>, <em><a href="http://www.guardian.co.uk/theguardian/2010/jan/30/fat-fashion-blogs" target="_blank">The Guardian</a></em> oder <em><a href="http://www.nytimes.com/2009/05/31/fashion/31fat.html?_r=1&amp;emc=eta1" target="_blank">The New York Times</a> </em>übernommen.</p>
<p>Die Liste der amerikanischen XL-Bloggerinnen ist endlos. Hier eine kleine Auswahl:</p>
<ul>
<li><a href="http://jaymiranda.com/" target="_blank">Fatshionable</a> von Jay Miranda aus Kalifornien</li>
<li><a href="http://manfattan.com/" target="_blank">The Manfattan Project</a> über „Plus Size Street Style“ aus New York</li>
<li><a href="http://anoldstoryblog.blogspot.de/" target="_blank">An Old Story</a> von Hannah aus Wyoming</li>
<li><a href="http://musingsofafatshionista.com/" target="_blank">Musings of a Fatshionista</a> von Christina aus Washington, D.C.</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://byanika.com/" target="_blank">Norwegen/England/Frankreich: By Anika</a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://byanika.com/"><strong><span style="text-decoration: underline;"><img class="aligncenter size-large wp-image-6608" title="Image 2" src="http://derblogger.arte.tv/wp-content/uploads//Image-22-1024x266.png" alt="Image 2" width="601" height="156" /></span></strong></a></p>
<p>Die Designerin Anika Campbell sieht sich selbst als „<a href="https://twitter.com/#%21/anikabyanika" target="_blank">Selbstwert-Aktivistin</a>“. Frei <a href="http://byanika.com/2011/05/05/ftf-community-colouring-outside-the-lines/create-that/" target="_blank">nach George Bernard Shaw</a> geht es in ihrem Leben nicht darum, sich selbst zu finden, sondern sich selbst zu schaffen: mit allen Ecken und Kanten – und auch mit allen Rundungen. So geht es der in Paris lebenden Anglo-Norwegerin in erster Linie darum, ein Lebensgefühl zu vermitteln und nicht Mode anzupreisen. Ein Faible für Schuhe und ausgefallene Kleidung hat sie natürlich trotzdem.</p>
<p>Bloggen ist Teil ihrer Identität und der Austausch mit anderen Bloggern an der Tagesordnung. In der Kategorie „<a href="http://byanika.com/2011/01/17/who-gets-to-label-me-and-my-worth-i-do-2/" target="_blank">Mein Manifest</a>“ („My Manifesto“) geht sie detailliert auf ihre Lebenssicht ein und sucht den Dialog mit ihren Leserinnen. Einen Post schließt sie auch schon mal pathetisch mit den Worten: „Yes, I am confident. Now. Yes, I work at it. Every day.“</p>
<p><strong>Noch mehr XL-Blogs:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://reizende-rundungen.blogspot.fr/" target="_blank">Reizende Rundungen (Deutschland)</a></li>
<li><a href="http://www.mollig-in-der-city.de/" target="_blank">Mollig in der City (Deutschland)</a></li>
<li><a href="http://curiousfancy.com/" target="_blank">A Curious Fancy (England)</a></li>
<li><a href="http://frocksandfroufrou.com/" target="_blank">Frocks and Frou Frou (Australien)</a></li>
<li><a href="http://fatgirlslikeniceclothestoo.wordpress.com/" target="_blank">Fat Girls Like Nice Clothes Too (England)</a></li>
</ul>
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		<title>Dicke Haustiere: ein schwer wiegendes Problem</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mist, mein Mops mag mehr! Nicht nur Menschen haben mit Übergewicht zu kämpfen. Wenn Frauchen und Herrchen ihren Fifi zu sehr verwöhnen, dann hat das negative Konsequenzen für ihren Geldbeutel, Fifis Gesundheit – und die Versicherungen.
Traurig aber wahr: Ein Drittel aller Haustiere in Deutschland sind zu dick. Bei Hunden und Katzen sind sogar die Hälfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mist, mein Mops mag mehr! Nicht nur Menschen haben mit Übergewicht zu kämpfen. Wenn Frauchen und Herrchen ihren Fifi zu sehr verwöhnen, dann hat das negative Konsequenzen für ihren Geldbeutel, Fifis Gesundheit – und die Versicherungen.</strong></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 332px"><img class=" " src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/39/Fat_cat.jpg/536px-Fat_cat.jpg?uselang=fr" alt="Fressen und schlafen - aus dem Leben einer dicken Katze" width="322" height="288" /><p class="wp-caption-text">Fressen und schlafen - aus dem Leben einer dicken Katze</p></div>
<p>Traurig aber wahr: <a href="http://www.n-tv.de/wissen/Jedes-3-Haustier-uebergewichtig-article150348.html" target="_blank">Ein Drittel aller Haustiere in Deutschland sind zu dick</a>. Bei Hunden und Katzen sind sogar <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article2045907/Hilfe-fuer-behaarte-Bowlingkugeln-auf-Beinen.html" target="_blank">die Hälfte betroffen</a>, schätzt Astrid Behr, Sprecherin des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte in Frankfurt. Und wer ist schuld? Natürlich die Haustierbesitzer. Laut einem <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/uebergewicht_aid_121632.html" target="_blank">Artikel</a> des <em>Focus</em> (allerdings schon von 2006) sind diese durchschnittlich dicker als Menschen ohne Haustiere. Und übergewichtige Menschen tendieren angeblich dazu, auch ihren Tieren zu viel Fressen zu geben. Das Unglück nimmt seinen Lauf.</p>
<p>Ein weiterer Grund ist in der Sesshaftigkeit des Menschen zu finden. Laut Yves Tarte, Tierarzt beim Tiernahrungskonzern <a href="http://www.hillspet.de/Default.aspx?sc_lang=de-DE" target="_blank">Hill’s</a> bewegen sich auch Haustiere immer weniger, seit sich ihre Halter immer weniger bewegen. Und um sich vom eigenen Schuldgefühl zu befreien, Maunzi wieder einen Tag allein zu Hause zu lassen, gibt ihr der umsichtige Besitzer morgens eine Extraportion Futter, bevor er zur Arbeit geht.</p>
<p>Und nach ein paar Wochen sehen die Tiere dann etwa so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Hvm5i2WO2P8?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/v/Hvm5i2WO2P8?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Problem mag komisch anmuten. Auf die leichte Schulter nehmen sollte man es trotzdem nicht. <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article2045907/Hilfe-fuer-behaarte-Bowlingkugeln-auf-Beinen.html" target="_blank">Vom geschwächten Immunsystem über Gelenkschäden bis hin zu Herz- und Kreislaufstörungen</a> müssen die betroffenen Tiere allerhand Komplikationen erleiden. Die Lebenserwartung kann um bis zu zwei Jahre sinken. Für Tier-Versicherungen ist das Problem der Horror: Da sie <a href="http://assurance-animaux.comprendrechoisir.com/article/voir/105618/les-assureurs-bientot-ruines-par-les-animaux-de-compagnie-obeses" target="_blank">für Folgeschäden von Adipositas aufkommen</a>, bedeutet das Phänomen erhebliche Mehrkosten für sie.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 194px"><img class="  " src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b4/Cgs_fat.JPG?uselang=fr" alt="Öhm... Ob ich da wohl noch was kriegen könnte?" width="184" height="246" /><p class="wp-caption-text">&quot;Öhm... Ob ich da wohl noch was kriegen könnte?&quot;</p></div>
<p>Haustierbesitzer, hört die Signale! Um herauszufinden, ob das eigene Tier übergewichtig ist, gibt es den so genannten <a href="http://www.vox.de/medien/themen/tiere/katzen/fd65-73844-706e-14/uebergewicht-bei-haustieren.html" target="_blank">Streicheltest</a>: Wenn Hüfte und Rippen des Tiers nicht mehr zu ertasten sind, ist es eindeutig zu dick.</p>
<p style="text-align: left;">Um es auf Diät zu setzen, darf man keineswegs sofort jegliche Nahrungszufuhr einstellen. Wie auch beim Menschen sind ausreichend Bewegung und ausgewogenes Futter das A und O. Zu empfehlen ist die so genannte <a href="http://www.n-tv.de/wissen/Jedes-3-Haustier-uebergewichtig-article150348.html" target="_blank">Drittelernährung</a>, die sich aus einem Drittel Fleisch, einem Drittel Getreideprodukte und einem Drittel Obst und Gemüse zusammensetzt.</p>
<p>In diesem Sinne: Kampf den tierischen Speckrollen!</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ag5M44FDP6s?version=3&amp;hl=fr_FR" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/v/Ag5M44FDP6s?version=3&amp;hl=fr_FR" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article2045907/Hilfe-fuer-behaarte-Bowlingkugeln-auf-Beinen.html" target="_blank">Artikel der <em>Welt</em></a></li>
<li><a href="http://www.google.fr/search?q=fat+pet&amp;hl=fr&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=jCKtT95rz5TyA8aMqdAK&amp;ved=0CGIQsAQ&amp;biw=1679&amp;bih=891" target="_blank">Galerie der dicksten Tiere</a></li>
</ul>
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		<title>Webschau: Fette Schlagzeilen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir schreiben das Jahr 2030. Fast die Hälfte aller Amerikaner sind fettleibig und beinahe ebenso viele Europäer. Eine ganze Zivilisation ist verfettet. Die Vorboten kündigten sich schon 2012 an. Eine Spurensuche.


Dicke leben gefährlich
Selbst wenn man mal alle üblichen Nebenwirkungen von starkem Übergewicht – Gelenkprobleme, Kreislaufstörungen, Diabetes – außer Acht lässt, gibt es an dieser Weisheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir schreiben das Jahr 2030. <a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/uebergewicht-im-jahr-fast-die-haelfte-der-amerikaner-wird-fettleibig-sein-1.1353465" target="_blank">Fast die Hälfte aller Amerikaner sind fettleibig</a> und beinahe ebenso viele Europäer. Eine ganze Zivilisation ist verfettet. Die Vorboten kündigten sich schon 2012 an. Eine Spurensuche.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f9/Overweight_biker.jpg/754px-Overweight_biker.jpg" alt="" width="452" height="359" /><br />
</strong></p>
<p><strong>Dicke leben gefährlich</strong></p>
<p>Selbst wenn man mal alle üblichen Nebenwirkungen von starkem Übergewicht – Gelenkprobleme, Kreislaufstörungen, Diabetes – außer Acht lässt, gibt es an dieser Weisheit nichts zu rütteln. Die Gefahr lauert überall, selbst im Straßenverkehr: Laut einer US-Studie laufen extrem übergewichtige Menschen (ab einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index" target="_blank">BMI</a> von 40) ein <a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/uebergewicht-und-verkehrsunfaelle-toedlicher-bauchumfang-1.1345158" target="_blank">56% größeres Risiko, an einem Autounfall zu sterben</a> als Normalgewichtige. Der Grund ist evident: Sie schnallen sich seltener an.</p>
<p>Dann eben ins Flugzeug steigen? Von wegen! Die Sitze in Flugzeugen wurden vor über 60 Jahren – nicht gerade fette Zeiten – standardisiert und sind für Menschen konzipiert, die maximal 77 Kilo wiegen. Nur bringt der durchschnittliche Amerikaner heute 88 Kilo auf die Waage, 75 Kilo die Damen. <a href="http://www.slate.fr/lien/54867/avions-assez-surs-pour-obeses" target="_blank">Im Falle extremer Belastung können Sitze nachgeben und zusammenbrechen</a>. Das kann fatale Konsequenzen haben – auch für den Nebensitzer.</p>
<p><strong>Fett diskriminiert</strong></p>
<p>Auch wenn dieser plausible aber zugegebenermaßen unwahrscheinliche Fall nicht eintritt: In jedem Fall werden füllige Passagiere diskriminiert. Die franko-holländische Fluggesellschaft Air France KLM etwa kassiert von ihren übergewichtigen Passagieren <a href="http://www.lepoint.fr/actualites-societe/2010-01-20/la-polemique-sur-les-passagers-obeses-ressurgit-chez-air-france/920/0/415266" target="_blank">75% vom Preis eines zweiten Sitzes</a>. Die Definition von Übergewicht hängt hier von der Breite der Sitze und damit von der Sitzklasse ab: Je höher die Klasse, desto dicker darf man sein. Reiche sind also später dick, so die Logik.</p>
<p>Eine Amerikanerin hat nun wegen einer ähnlichen Praxis gegen die <em>Southwest Airlines</em> geklagt, bei der sie nicht nur mehr Geld zahlen musste, sondern auch wiederholt wegen ihres Gewichts <a href="http://www.bild.de/news/ausland/uebergewicht/amerikanerin-verklagt-fluggesellschft-wegen-diskriminierung-23978008.bild.html" target="_blank">vom Flug ausgeschlossen</a> wurde. Ganz schön dreist.</p>
<p><strong>Mehr Anerkennung, bitte!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XB8xO-QA-OY?version=3&amp;hl=fr_FR" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/v/XB8xO-QA-OY?version=3&amp;hl=fr_FR" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Verständlich also, dass Menschen, die mehr wiegen als das, was die Gesellschaft als normal empfindet, gegen derlei Diskriminierungen kämpfen. Zum Beispiel anlässlich des <a href="http://www.dicker-verein.de/2012/04/19/am-6-mai-ist-internationaler-anti-di%C3%A4t-tag/" target="_blank">Internationalen Anti-Diät-Tags</a>, der dieses Jahr am 6. Mai zum 20. Mal begangen wurde. Dabei geht es um eine „körperpositive“ Kampagne für die Bekämpfung von Essstörungen. Mitglieder des Vereins Dicke e.V. kritisierten die Tatsache, dass Übergewichtige auf dem Job-Markt oft schlechte Karten haben.</p>
<p>Doch so langsam scheint in Europa die Einsicht zu reifen, dass Menschen mit ein paar Pfunden zu viel Teil der Gesellschaft sind wie andere auch – und ein lukrativer obendrein. So überlegen sich etwa die Juroren von Germany’s Next Topmodel, ob sie nicht demnach auch <a href="http://www.klatsch-tratsch.de/2012/05/09/germanys-next-topmodel-bald-auch-mit-mannern-und-plus-size-models/114428" target="_blank">eine Edition mit Plus Size Models</a>, also Frauen in Übergrößen, einführen sollten. Das wäre ja mal ein dickes Ding.</p>
<p><strong>In aller Kürze:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sigmar-gabriel-spd-twittert-70-tweets-an-einem-tag-a-832092.html" target="_blank">Dickmar, pardon, Sigmar Gabriel kontert einen Tweet, der auf seine Körperfülle anspielt: „Lieber dick als doof“.</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/panorama/uebergewichtiger-kater-meow-ist-tot-a-831956.html" target="_blank">Amerika trauert: Der berühmte 18-Kilo-Kater Meow ist tot.</a></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/2012/16/USA-Uebergewicht" target="_blank">Schluss mit dick: Michelle Obama wirbt für mehr Bewegung</a></li>
<li><a href="http://www.bunte.de/gesundheit/ernaehrung_fitness/gesunde_ernaehrung/alltag-mit-pfeffer-gegen-uebergewicht_aid_32213.html" target="_blank">Wissenschaftler haben erkannt: Pfeffer hilft gegen Übergewicht</a></li>
</ul>
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		<title>Zeit zum Essen!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Essen leicht gemacht: Durch rechtes Speisen zur rechten Zeit lässt sich Übergewicht vermeiden. Der Pariser Ernährungswissenschaftler Dr. Arnaud Cocaul verrät, wie es funktioniert.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Essen leicht gemacht: Durch rechtes Speisen zur rechten Zeit lässt sich Übergewicht vermeiden.</strong> <strong>Der Pariser Ernährungswissenschaftler Dr. Arnaud Cocaul verrät, wie es funktioniert.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/s9JM-t65kLU?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/v/s9JM-t65kLU?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Diese Woche: Übergewicht, eine Staatsaffäre</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles klar, Digger? Der Blogger befasst sich diese Woche mit Übergewicht und fragt sich, ob sich der Staat dabei einmischen sollte. Dazu liefert er wie immer gewichtige Argumente.
Die Sendung &#8211; in der Nacht auf Montag, den 14. Mai um 0h45 auf ARTE und im Anschluss hier
Der immer auf die schlanke Linie bedachte Blogger ermittelt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alles klar, Digger? Der Blogger befasst sich diese Woche mit Übergewicht und fragt sich, ob sich der Staat dabei einmischen sollte. Dazu liefert er wie immer gewichtige Argumente.</strong></p>
<p><strong>Die Sendung</strong> &#8211; in der Nacht auf Montag, den 14. Mai um 0h45 auf ARTE und im Anschluss <a href="http://www.arte.tv/de/europa/Der-Blogger/2972238.html" target="_blank">hier</a></p>
<p>Der immer auf die schlanke Linie bedachte Blogger ermittelt in Dänemark, dem Königreich der Milchprodukte, wo der Lebensmittelindustrie eine &#8220;Fat Tax&#8221; auferlegt wurde. In Italien kümmert sich die Kommunalpolitik um die sogenannten ciccioni, übergewichtige junge Südländer. In Frankreich werben Kampagnen gegen Adipositas und für mehr Leichtigkeit.</p>
<p><strong>Der Blog</strong></p>
<p>Hier auf dieser Seite stehen wir euch mit guten Tipps zur Seite, wann man welche Mahlzeiten zu sich nehmen sollte. Wir geben euch einen Überblick über trendige Mode-Blogs für Übergrößen und schreiben über das triste Phänomen der übergewichtigen Haustiere.</p>
<div id="attachment_6621" class="wp-caption aligncenter" style="width: 554px"><img class="size-full wp-image-6621" title="Ruth" src="http://derblogger.arte.tv/wp-content/uploads//Ruth.jpg" alt="Werbung für eine Akrobatik-Show auf einem Jahrmarkt in Vermont, 1941" width="544" height="766" /><p class="wp-caption-text">Werbung für eine Akrobatik-Show auf einem Jahrmarkt in Vermont, 1941</p></div>
<p><strong>Der Hintergrund</strong></p>
<p>Laut <a href="http://www.duden.de/rechtschreibung/Uebergewicht" target="_blank">Duden</a> ist eine Person übergewichtig, wenn ihr Gewicht über dem Normalgewicht liegt. Ob man zu dieser Gruppe von Personen gehört, findet man heraus, wenn man den eigenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index#Aussagekraft_des_BMI" target="_blank">Body Mass Index</a> (BMI) errechnet, der das Gewicht in Relation zur Körpergröße setzt. Für Frauen liegt die Grenze des Normalgewichts bei 24, bei Männern bei 25.</p>
<p>Übergewicht ist eine wahre Geißel der westlichen Welt. In über der Hälfte der OECD-Ländern, darunter auch Deutschland, ist eine von zwei Personen übergewichtig, Tendenz steigend. Schon in zehn Jahren könnte diese Relation bei 2/3 liegen.</p>
<p>Allerdings scheint die Geschwindigkeit der Verfettung unserer Gesellschaften laut OECD-Bericht (siehe <a href="http://www.google.fr/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CHUQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.oecd.org%2Fdataoecd%2F1%2F61%2F49716427.pdf&amp;ei=4uWsT7HiHoqi8QODosj9Cg&amp;usg=AFQjCNH71uZGLlZHVh2sNEEBFIghzj4nlg&amp;sig2=rhLtEXOBwj6MGtOdCiyoXA" target="_blank">hier</a>) nach und nach abzunehmen. Während Kanadier, Iren und US-Amerikaner immer stärker gefährdet sind, zuzunehmen, bleiben die Raten in Südkorea, der Schweiz, Italien, Ungarn und England annähernd gleich.</p>
<p>Übergewicht ist auch eine Frage des Lebensstandards: Zu dicke Menschen verdienen im Schnitt 18% weniger als Normalgewichtige. Und Menschen mit niedrigem Bildungsabschluss haben ein drei Mal höheres Risiko, dick zu werden, als Menschen, die eine höhere Bildung genossen haben.</p>
<p>Schließlich ist Übergewicht &#8211; und das ist das Thema unserer Sendung &#8211; immer auch ein Problem für den Staat, denn übergewichtige Menschen kosten das Gesundheitssystem durchschnittlich 25% mehr als Normalgewichtige. Übergewicht macht demnach zwischen 1% und 3% der gesamten Gesundheitsausgaben in den OECD-Ländern aus, in den USA sind es gar 5-10%.</p>
<p>Die Geschichte unserer Zivilisation als Geschichte der Verfettung &#8211; die Gruppe Fat Boy Slim hat das gegen Ende unseres Video-Clips zu &#8220;Right Here Right Now&#8221; schön verdeutlicht:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ub747pprmJ8?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/v/ub747pprmJ8?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
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		<title>Bin ich reich?</title>
		<link>http://derblogger.arte.tv/2012/05/06/bin-ich-reich/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 19:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[reichtum]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer vor dieser schwierigen Frage steht, sollte sich unbedingt das Interview ansehen, das uns die französische Soziologin Monique Pinçon-Charlot gegeben hat. Mit ihrem Mann Michel Pinçon erforscht sie seit Jahrzehnten ein schwer zugängliches Terrain, nämlich das Umfeld von reichen Menschen. Uns hat sie verraten, wo Reichtum beginnt und wie sich reiche Menschen untereinander unterscheiden.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer vor dieser schwierigen Frage steht, sollte sich unbedingt das Interview ansehen,</strong> <strong>das uns die französische Soziologin <a href="http://www.google.fr/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CGUQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Ffr.wikipedia.org%2Fwiki%2FMonique_Pin%25C3%25A7on-Charlot&amp;ei=lQukT5qGDJT24QSG1MC2CQ&amp;usg=AFQjCNH3K8GjIF7wWMp8n6UkTEPGeTWScg&amp;sig2=sbwiDDSsU-sVKyb6J0zqCA" target="_blank">Monique Pinçon-Charlot</a> gegeben hat. Mit ihrem Mann Michel Pinçon erforscht sie seit Jahrzehnten ein schwer zugängliches Terrain, nämlich das Umfeld von reichen Menschen. Uns hat sie verraten, wo Reichtum beginnt und wie sich reiche Menschen untereinander unterscheiden.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ReOkjZ9Nfgo?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/v/ReOkjZ9Nfgo?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Paris: Geschlossene Gesellschaft (1/3)</title>
		<link>http://derblogger.arte.tv/2012/05/06/paris-geschlossene-gesellschaft-13/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 19:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Polo-Matches, Auto-Rallyes oder Verbalkämpfe: An keinem anderen Ort in Frankreich kann man erlauchten Hobbys so gut frönen wie in Paris. Die Klubs der Reichen sind vor allem die Manifestierung einer altüberlieferten Solidarität, die darauf abzielt, die Errungenschaften der besitzenden Klasse zu erhalten. Ein paar Beispiele.
 

Ob es darum geht, sich im „Siècle“ hitzige Wortgefechte zu liefern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Polo-Matches, Auto-Rallyes oder Verbalkämpfe: An keinem anderen Ort in Frankreich kann man erlauchten Hobbys so gut frönen wie in Paris. Die Klubs der Reichen sind vor allem die Manifestierung einer altüberlieferten Solidarität, die darauf abzielt, die Errungenschaften der besitzenden Klasse zu erhalten. Ein paar Beispiele.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b2/Ham_Polo_Club_action%2C_Billy_Walsh_Final_2011.jpg" alt="" width="600" height="399" /></p>
<p>Ob es darum geht, sich im „<a href="http://lesiecle.info/" target="_blank">Siècle</a>“ hitzige Wortgefechte zu liefern, an Taubenschießen teilzunehmen, <a href="http://polo.polodeparis.com/" target="_blank">Polo</a> zu spielen oder eine Mahlzeit unter Gourmets bei „<a href="http://www.maxims-de-paris.com/" target="_blank">Maxim’s</a>“ einzunehmen: Jede Ausrede kommt reichen Menschen gelegen, sich unter ihresgleichen zu treffen und diskret ihre Zugehörigkeit zum Dunstkreis der Macht und zu einem sozialen Milieu zu zeigen, das seit langer Zeit die selben Codes pflegt.</p>
<p>Tja, das heißt es wohl „geschlossene Gesellschaft“. Warum das so ist? Der Soziologe <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Michel_Pin%C3%A7on" target="_blank">Michel Pinçon</a> sagt: „Man kann nicht lange alleine reich sein.“ Finanzieller Reichtum „muss von sozialem Reichtum legitimiert sein, um auf bestehen und weitergegeben werden zu können.“ Die Oligarchie ist somit das Ergebnis einer andauernden und anstrengenden Arbeit. Die High Society besteht aus einer Reihe ineinander geschachtelter professioneller und familiärer Netzwerke.</p>
<p>Offiziell ist das Geschäftliche dennoch ein Tabuthema in vielen Klubs, die für eher unterbeschäftigte Herren, die sich für Pferde, Backgammon, Bridge, Polo oder die Jagd interessieren, gegründet wurden. Doch die Zeiten ändern sich: Müßiggänger, die allein von ihrem Erbe leben sind rar geworden. Bis auf wenige Ausnahmen bedeutet die Zugehörigkeit zu einem Klub daher auch, auf sehr effiziente Weise sein berufliches Netzwerk auszuweiten.</p>
<p>„Die großen Familien brauchen keine Statistiker oder Soziologen, um die Grenzen ihrer Gruppe zu definieren. Sie machen die Arbeit selbst mittels Rallyes, Klubs und Aufsichtsräten. Und noch allgemeiner anlässlich ihrer gesellschaftlichen Integration, der Wahl ihres Wohnviertels, der Schulen ihrer Kinder und ihrer Ferienziele,“ erklären <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Monique_Pin%C3%A7on-Charlot" target="_blank">Monique Pinçon-Charlot</a> und Michel Pinçon in ihrem Werk „<a href="http://www.amazon.fr/Les-Ghettos-Gotha-Comment-bourgeoisie/dp/202088920X" target="_blank">Les ghettos du gotha</a>“ („Die Ghettos der oberen Zehntausend“).</p>
<p>Dieses Phänomen mag für reiche Menschen in allen Ländern gelten. Doch in Paris ist es wegen der durch den Zentralismus bedingten lokalen Konzentration besonders stark ausgeprägt. Wir stellen euch stellvertretend die drei wahrscheinlich wichtigsten Reichen-Klubs der Hauptstadt an der Seine vor.</p>
<p><strong>„Le Siècle“: Willkommen beim Hahnenkampf</strong></p>
<p>Der wahrscheinlich emblematischste Reichen-Klub von Paris wurde 1946, also nicht lange nach der Befreiung der Hauptstadt, eröffnet. „Le Siècle“ ist ein Verein, dessen Ziel es ist, „das Aufeinandertreffen von Menschen zu ermöglichen, die sich fürs Staatswesen interessieren“. So steht es im ersten Artikel der Statuten.</p>
<p>Wer Mitglied werden möchte, muss ein strengeres Protokoll befolgen als anderswo: Der Aufsichtsrat des Siècle entscheidet über die Rekrutierung und untersucht die Unterlagen eines jeden Bewerbers mit größter Aufmerksamkeit. Der Bewerber selbst kann sich nicht spontan bewerben, sondern muss von mindestens zwei Klub-Mitgliedern vorgeschlagen werden, von denen eines dem Aufsichtsrat angehören muss. Die Aufnahme schließlich hängt von einer Wahl ab: Jedes Aufsichtsratsmitglied hat zu diesem Zweck eine schwarze (Ablehnung) und eine weiße (Annahme) Kugel. Jede schwarze Kugel ist so viel wert wie zwei weiße.</p>
<p>Theoretisch braucht man also eine Mehrheit von 67% der weißen Kugeln, um die Aufnahme zu bestehen. Aber in der Praxis werden Bewerber abgelehnt, sobald drei Mitglieder schwarz stimmen, um interne Spannungen zu vermeiden. Kommt es zu dieser Situation, wird der Kandidat kein Mitglied, sondern wird lediglich „Gast“, ein Status, der mehrere Jahre andauern kann. Anschließend wird der Gast erneut geprüft. Er kann dann entweder volles Mitglied werden oder entlassen werden.</p>
<p>Der Jahresbeitrag im Siècle liegt bei moderaten 150 Euro. Frauen hatten zwischen 1949 und 1983 keinen Zutritt. Worum ging es bei der Gründung? „Es war wichtig, Eliten um ein gemeinsames Projekt zu scharen, aber auch die Tatsache, diese Eliten zu erneuern, indem man die Talente von morgen erkennt“, erklärt der Präsident <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Denis_Kessler" target="_blank">Denis Kessler</a>. „Dieser Geist ist auch heute noch die Grundlage des Siècle.“ Bei den gemeinsamen Diners trifft man heute ebenso viele alte wie neue Eliten, die in Unternehmen oder Ministerkabinetten entdeckt wurden. „Wir sehen niemanden als Kandidat an. Wir geben jedem die Möglichkeit, dem Siècle beizutreten,“ sagt Kessler, um Konkurrenzdenken zu unterbinden.</p>
<p>An jedem letzten Mittwoch des Monats treffen sich von Politikern (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nathalie_Kosciusko-Morizet" target="_blank">Nathalie Kosciusko-Morizet</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rachida_Dati" target="_blank">Rachida Dati</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xavier_Bertrand" target="_blank">Xavier Bertrand</a>) über Wirtschaftsmanager (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Schweitzer" target="_blank">Louis Schweitzer</a>, <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/St%C3%A9phane_Courbit" target="_blank">Stéphane Courbit</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Guillaume_Pepy" target="_blank">Guillaume Pepy</a>, <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Laurence_Parisot" target="_blank">Laurence Parisot</a>) bis hin zu Journalisten (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_Poivre_d%E2%80%99Arvor" target="_blank">Patrick Poivre d’Arvor</a>) alle, die Rang und Namen (und Geld) haben. Ein Mitglied berichtet:</p>
<blockquote><p>„Bei den Abendessen geht es meist um vorher vereinbarte Themen. Es wird erwartet, dass man ökologisch ist, politisch moderat und kulturell korrekt. Der Vorsitzende eines Tisches leitet das Gespräch. Es wird ein Thema vorgegeben und nach einiger Zeit driftet das Gespräch in aktuelle Themen ab. Und da versucht natürlich jeder, intellektuell zu brillieren. Das ist wie ein Hahnenkampf.“</p></blockquote>
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		<title>Paris: Geschlossene Gesellschaft (2/3)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 19:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;L’Automobile Club de France&#8220;: Gold im Tank
Der ACF ist in keiner Weise mit dem größten deutschen Automobil-Klub, dem ADAC zu vergleichen. Der ACF ist viel exklusiver &#8211; wengleich man dort  selbstverständlich die selbe Leidenschaft teilt: „Wenn man zu uns kommt, ist das in erster Linie wegen einer Vorliebe für schöne Autos“, erklärt der Marquis Hugues [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;</strong><a href="http://www.automobileclubdefrance.fr/"><strong>L’Automobile Club de Franc</strong><strong>e</strong></a><strong>&#8220;: Gold im Tank</strong></p>
<p>Der ACF ist in keiner Weise mit dem größten deutschen Automobil-Klub, dem <a href="http://www.adac.de/">ADAC</a> zu vergleichen. Der ACF ist viel exklusiver &#8211; wengleich man dort  selbstverständlich die selbe Leidenschaft teilt: „Wenn man zu uns kommt, ist das in erster Linie wegen einer Vorliebe für schöne Autos“, erklärt der Marquis Hugues du Rouret, seines Zeichens Präsident des Klubs, dessen Zentrale an der schicken Pariser <a href="http://maps.google.fr/maps?q=place+de+la+concorde&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;fb=1&amp;gl=fr&amp;hq=place+de+la+concorde&amp;hnear=0x47e66e1f06e2b70f:0x40b82c3688c9460,Paris&amp;cid=0,0,1120658919646501388&amp;t=m&amp;z=16&amp;iwloc=A" target="_blank">Place de la Concorde</a> liegt. Natürlich auch, aber es geht eben um mehr.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/41/Place_de_la_concorde_bordercropped.jpg" alt="Paris, Place de la Concorde" width="600" height="449" /><p class="wp-caption-text">Paris, Place de la Concorde</p></div>
<p>Beim ACF handelt es sich  um den ersten Automobil-Klub weltweit. 1895 wurde er von Konstrukteuren und Mäzenen gegründet, die vom Abenteurergeist beseelt dieser neuen Erfindung (zurecht) eine große Zukunft voraus sagten. Der Verein, der ausschließlich Männern offen steht, wurde anfangs von so illustren Automobil-Ikonen wie <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Armand_Peugeot" target="_blank">Armand Peugeot</a>, <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Citro%C3%ABn" target="_blank">André Citroën</a> und den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Renault_%28Autokonstrukteur%29" target="_blank">Brüdern Renault</a> besucht. Der exklusive Charakter des Klubs, der regelmäßig Auto-Konferenzen von höchstem Prestige organisiert, hat sich bis heute erhalten.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 582px"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c7/Renault_Fr%C3%A8res_Trois_BW.jpg/572px-Renault_Fr%C3%A8res_Trois_BW.jpg" alt="Prominente Mitglieder: Marcel, Louis und Fernand Renault" width="572" height="480" /><p class="wp-caption-text">Prominente Mitglieder: Marcel, Louis und Fernand Renault</p></div>
<p>Insofern verwundert es nicht, dass die Aufnahme auch hier sehr streng geregelt ist. Für jeden Bewerber müssen zwei Mitglieder die Patenschaft übernehmen. Eine Kandidatur-Kommission von 21 Mitgliedern, deren Namen nicht bekannt sind, untersucht jedes Dossier und bestimmt einen Wortführer, der den Kandidaten bei sich zu Hause besucht. Anschließend muss sich der Kandidat mit seinen Paten bei der gesamten Kommission vorstellen. Diese stimmt danach geheim ab, wobei eine Stimme der Ablehnung so viel zählt wie drei Zustimmungen. Das letzte Wort hat schließlich der Präsident. Nur wenn er nicht von seinem Vetorecht Gebrauch macht, wird der Kandidat zum Mitglied.</p>
<p>Und was macht man beim ACF sonst so, außer schöne Autos fahren? „Ich bin drei bis vier Mal pro Woche im Klubhaus. Manchmal nur, um dort einen Salat am Pool zu essen, nichts weiter“, sagt Gérard Féau. Der stolze Besitzer einer <a href="http://www.morgan-motor.co.uk/" target="_blank">Morgan</a> ist Direktor einer Immobiliengesellschaft und Vorsitzender der Association sportive automobile (ASA; Verein für Motorsport), eine Untergruppe des ACF, der 300 der 2.100 Mitglieder angehören. Ein Teil von ihnen trifft sich jeden Donnerstag zu einem Mittagessen an der Place de la Concorde, organisiert Rallyes und Klubreisen. Es geht hier weniger um ein Hobby als um ein Lebensgefühl.</p>
<p><strong>Ein paar Zahlen:</strong></p>
<ul>
<li>Anzahl der Mitglieder: 2.143 (am 31. Dezember 2011)</li>
<li>Aufnahmebeitrag: 3.500 Euro</li>
<li>Jahresbeitrag: 2.000 Euro + 1.100 Euro Sportbeitrag</li>
</ul>
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		<title>Paris: Geschlossene Gesellschaft (3/3)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 18:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Le Club des Cent“: Gourmets unter sich
 
1912, vor genau 100 Jahren wurde der „Klub der 100“ gegründet. Sein Name ist Programm, denn er verspricht Exklusivität: Die Anzahl der Teilnehmer ist streng auf 100 beschränkt, darunter keine einzige Frau. In den Statuten des Klubs heißt es hinsichtlich der Zielvorstellungen: „Was wir möchten, ist eine Liste der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Le Club des Cent“: Gourmets unter sich</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>1912, vor genau 100 Jahren wurde der „Klub der 100“ gegründet. Sein Name ist Programm, denn er verspricht Exklusivität: Die Anzahl der Teilnehmer ist streng auf 100 beschränkt, darunter keine einzige Frau. In den Statuten des Klubs heißt es hinsichtlich der Zielvorstellungen: „Was wir möchten, ist eine Liste der Restaurants, in denen man sehr gut isst, auf sehr weißen Tischdecken und mit sehr sauberem Besteck.“ Es geht also in erster Linie um: Essen.</p>
<p>So treffen sich die Klub-Mitglieder jeden Donnerstag von 12h30 bis 14h30, um erlesene Speisen und dazu perfekt abgestimmte Getränke zu sich zu nehmen. Ihre Versammlungen finden meist im Stammlokal, dem Edel-Restaurant „<a href="http://www.maxims-de-paris.com/" target="_blank">Maxim’s</a>“ statt, manchmal aber auch in anderen Gaststätten. Jeder Koch wird von den Mitgliedern des „Club des Cent“ gekürt und bei zufrieden stellender Leistung mit einem Diplom ausgezeichnet.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/Club_des_Cent-1923.jpg" alt="Der Club des Cent im Jahr 1923" width="600" height="432" /><p class="wp-caption-text">Der &quot;Club des Cent&quot; im Jahr 1923</p></div>
<p>Die Gründung des Klubs fiel in die Zeit des aufkommenden Auto-Tourismus, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts einer kleinen Anzahl betuchter Bürger vorbehalten war. Jedes der 100 Mitglieder muss von jeweils zwei Paten vorgeschlagen werden, bevor es sich einer gastronomischen und önologischen Prüfung unter den strengen Augen einer Jury unterziehen muss. Anschließend werden die Mitglieder der Reihe nach bestimmt, eines der donnerstäglichen Treffen zu organisieren. Wer sich zu wenig in die Vorbereitungen einbringt, kann aus dem Klub ausgeschlossen werden. Das widerfuhr etwa dem Schauspieler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Clavier" target="_blank">Christian Clavier</a>, bekannt aus den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asterix_und_Obelix_gegen_C%C3%A4sar" target="_blank">Asterix</a>-Filmen.</p>
<p>Die Selektion der Mitglieder des extrem umworbenen Klubs ist drakonisch. Neben der Beherrschung des kulinarischen Know-Hows, was die begründete Einschätzung von Speisen angeht, ist die Sympathie zur Jury ein entscheidender Faktor. Die Fragen, die ein Kandidat während der Prüfung über sich ergehen lassen muss: „Welcher Wein passt am besten zu Austern?“, „Wie viele verschiedenen Arten von Brie gibt es?“, „Welchen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sauternes" target="_blank">Sauternes</a>-Weißwein mögen Sie am liebsten?“</p>
<p>Menschen, die auf diese Fragen antworten können, sollten aus möglichst unterschiedlichen Berufs- und Altersgruppen kommen. Dieses Prinzip wird aber nicht sehr streng gehandhabt. So stellen die Vorstandsvorsitzenden von Unternehmen aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CAC_40" target="_blank">CAC 40</a> (französischer Leitindex) die wohl größte Gruppe dar. Évian, Ricard, AXA, Bouygues und viele andere französische Unternehmen sind so indirekt im „Club des Cent“ vertreten. Fünf Weltklasseköche, darunter Paul Bocuse und Alain Ducasse bewirten regelmäßig die „Centistes“.</p>
<p>Exklusivität verpflichtet: Mitglied im Klub der 100 zu werden ist und bleibt ein sehr begehrtes Privileg bei den Vermögenden, den Mächtigen Frankreichs. Denn der Beitritt eröffnet einem den Zugang zum vielleicht exquisitesten Netzwerk des Landes.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,452808,00.html" target="_blank">Spiegel-Artikel über exklusive Klubs in Berlin</a></li>
<li><a href="http://www.welt.de/motor/article1620962/Deutschlands-Club-der-reichen-Autonarren.html" target="_blank">Ein Klub, um Reichtümer zu teilen</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jul6C2gqcT0&amp;feature=relmfu " target="_blank">Klub-Reportage der Deutschen Welle</a></li>
</ul>
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		<title>Goldene Schallplatten</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 18:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Über viel Geld singen und damit auch noch viel Geld verdienen: Das haben in der Vergangenheit zahlreiche Bands geschafft. Wir präsentieren euch die größten Ohrwürmer unter den Songs übers Reichsein.
#1 Die Prinzen &#8211; Millionär (1991)

#2 Abba &#8211; Money Money Money (1976)

#3 Fiddler on the Roof (Musical) &#8211; If I Were a Rich Man (1971)

#4 Pink [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Über viel Geld singen und damit auch noch viel Geld verdienen: Das haben in der Vergangenheit zahlreiche Bands geschafft. Wir präsentieren euch die größten Ohrwürmer unter den Songs übers Reichsein.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>#1 Die Prinzen &#8211; Millionär</strong> <strong>(1991)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VAKVsHjmKY4?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/v/VAKVsHjmKY4?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>#2 Abba &#8211; Money Money Money (1976)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vzJdYOGN04s?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/v/vzJdYOGN04s?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>#3 Fiddler on the Roof (Musical) &#8211; If I Were a Rich Man (1971)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RBHZFYpQ6nc?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/v/RBHZFYpQ6nc?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>#4 Pink Floyd &#8211; Money (1973)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VHhzi8PvDYw?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/v/VHhzi8PvDYw?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>#5 Joséphine Jo (1999) &#8211; Nouveau Riche</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fQJOHlwatKM?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/v/fQJOHlwatKM?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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